Damit du mit Sendcloud Versandetiketten aus deiner Pickware Admin heraus erstellen kannst, müssen zunächst einige Einstellungen vorgenommen werden.
Bitte beachte, dass wenn du sowohl Sendcloud von Shopify als auch Sendcloud von Pickware verwendest, Bestellungen doppelt nach Sendcloud importiert werden können. Du solltest daher nur eine der Anbindungen nutzen.
Registrierung bei Sendcloud
Zur Nutzung von Sendcloud in Pickware benötigst du zunächst einen Account bei Sendcloud. Für die Konfiguration in Pickware benötigst du einen Public-Key und einen Secret-Key. Um diese zu erhalten, gehe wie folgt vor:
- Logge dich im Sendcloud Dashboard ein.
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Öffne oben rechts das Menü und navigiere zu Allgemein → Integrationen.
Klicke in der Kachel Sendcloud API auf Verbinden. - Vergib hier einen beliebigen Namen und klicke auf Speichern, um den Public-Key und Secret-Key zu generieren.
Sendcloud Konfiguration in der Pickware Admin
Wechsle nun in deine Pickware Admin und navigiere zu Einstellungen → Erweiterungen → Sendcloud. Im Bereich Sendcloud-Zugangsdaten kannst du nun Public-Key und Secret-Key eingeben und deine Eingabe optional prüfen lassen, indem du oben auf Sendcloud-Zugangsdaten überprüfen klickst. Speichere anschließend deine Eingaben.
Datenschutzeinstellungen
Alle Einstellungen zum Datenschutz können direkt im Sendcloud Dashboard angepasst werden.
Versandarten und Versandregeln konfigurieren
In deiner Pickware Admin unter Einstellungen → Shop → Versand kannst du nun im Bereich Versanddienstleister den Eintrag Sendcloud auswählen.
Die Zuordnung, welches Versandprodukt von Sendcloud beim Erstellen eines Versandetiketts genutzt wird, erfolgt anschließend über die Versandregeln in deinem Sendcloud Dashboard.
Um die Versandregeln zu konfigurieren, wechsle wieder zum Sendcloud Dashboard und klicke rechts im Menü im Bereich Versand auf den Eintrag Versandregeln, um Regeln anzulegen. Kombiniere die Bedingung Versandland mit der Versandmethode, um Regeln wie: "Wenn der Versand nach Deutschland oder Österreich erfolgt, dann versende mit DHL" zu erstellen.
Hierzu ist es ausreichend, wenn du in der Bedingung die Versandländer mit dem Operator oder auflistest. Für spezielle Regeln mit sehr spezifischen Anforderungen solltest du den Technischen Namen verwenden.
Anstelle von DPD Classic 5-10 kg kannst du ein beliebiges anderes Versandprodukt aus der Liste wählen. Du kannst ebenfalls weitere Bedingungen hinzufügen.
Sendcloud wendet Versandregeln immer von oben nach unten an. Regeln, die weiter oben stehen, werden daher zuerst geprüft und angewendet. Nachfolgende Regeln können diese Auswahl überschreiben oder gar nicht mehr greifen. Achte daher darauf, spezifischere Regeln oberhalb allgemeiner Regeln zu platzieren.
Verwendung des technischen Namens
Bei jeder Bestellung wird automatisch der technische Name deiner Versandart an Sendcloud übermittelt. Dieser kann ebenfalls in Versandregeln genutzt werden.
Den technischen Namen findest du in den Einstellungen der jeweiligen Versandart oben im Bereich Basisinformationen.
Der technische Name wird dann nützlich, wenn du eine präzise 1:1 Kommunikation zwischen einer Pickware-Versandart und einer spezifischen Sendcloud-Regel benötigst.
Typische Beispiele hierfür sind unterschiedliche Versanddienstleister pro Versandart, unterschiedliche Label-Einstellungen je Carrier oder spezielle Routing-Fälle für WMS-spezifische Prozesse.
Versandetiketten einsehen
Im Sendcloud Dashboard oben unter Versand findest du alle erstellten, versendeten und stornierten Versandetiketten in den jeweiligen Tabs.
Das sind die nächsten Schritte
Wie ergänze ich einen Link zur Sendungsverfolgung in meinen E-Mail-Vorlagen?